Ilverich

Ilverich Rhein-Kreis Neuss Meerbusch

 

Ilverich liegt im Schatten der Rheinquerung.

 

Rheinquerung Ilverich

 

Ilverich ist eine kleine beschauliche Gemeinde, mit ca. 700 Einwohnern, und ein Teil von Meerbusch (NRW ) direkt am Naturschutzgebiet. Von hier aus ist es nicht weit zur  Rheinfähre  in Langst, mit der sie den Rhein überqueren können um in  Kaiserswerth  an Land zu gehen. Der ideale Startpunkt für eine (Rad)Wanderung an den Rhein, durch das Naturschutzgebiet, befindet sich an der südlichen Seite von Ilverich. Nach der (Rad)Wanderung können sie sich im gemütlichen Biergarten  Landhaus-Ilverich  oder im  Ilvericher-Treff  von den Anstrengungen erholen.

 

 Google-Ilverich

Quelle: Google-Maps

 

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Bürgerverein Ilverich

 

Ilverich ist ein Ortsteil von Meerbusch.

1970 wurde der zum Amt Lank gehörige Ort in die aufgrund der Gemeindegebietsreform gegründeten Stadt Meerbusch eingegliedert. Der Name entwickelte sich von Elfriche, Elvreke, Elverick, Eilverich und Elverich zu Ilverich. Das  Straßendorf entwickelte sich am Ufer einer Altrheinschlinge. Es wurden Fundamente eines römischen Herrenhauses gefunden, wobei nicht geklärt ist, ob es sich um ein einzelnes Haus handelte oder ob bereits Siedlungsstrukturen vorhanden waren. Der 1890 fertiggestellte Deich schützt Ilverich vor den regelmäßigen Überschwemmungen bei Rheinhochwasser.
Mit dem Schulgebäude wurde 1827 das einzige öffentliche Gebäude des Ortes erbaut. Neben dem Schulsaal gab es auch eine Lehrerwohnung, 1859 wurde eine von den Junggesellen der Ortes gestifteteGlocke angebracht, die zur Mittagspause und zu Beerdigungen läutete. 1962 wurde im rechten Winkel zum Hauptgebäude eine Pausenhalle angebaut. Der Schulbetrieb wurde 1968 eingestellt, nachdem der Unterricht vollständig nach Lank verlegt wurde. Das Gebäude wurde an Angela und Wolfgang Paul verkauft, die es bis 1996 als Galerie nutzten, in der unter anderem Joseph Beuys, der mit demGaleristenpaar befreundet war, mehrmals ausgestellt hat. Heute wird das Schulgebäude als Wohnhaus genutzt.
 
 
 

Am Rand einer ca. 6,5 km langen Altrheinschlinge gelegen, hat Ilverich mit seinen knapp 700 Einwohnern wie kein anderer Stadtteil seine einstige Siedlungsstruktur als Straßendorf behalten. So findet man noch überall am Straßenrand Höfe, die an die guten alten Zeiten erinnern. Im Umfeld der Gemeinde Ilverich hat sich ein wunderschönes, weiträumiges Natur- und Landschaftsschutzgebiet erhalten, dass mit seinen von Pappeln gesäumten Weiden und Entwässerungsgräben noch heute einen Eindruck von der einstigen niederrheinischen Kulturlandschaft vermittelt. Erst der 1890 fertiggestellte Deich brachte für Ilverich einen gewissen Schutz vor dem regelmäßig den Ort überflutenden Hochwasser des Rheins. Eines der größten Hochwasser jüngerer Zeit ist für das Jahr 1920 überliefert. Der Bruch des Deiches auf einer Länge von 70m zwischen Ilverich und Büderich führte zu einer weiträumigen Überschwemmung der Rheingemeinden. Mit dem Bau der Schule (Obere Straße 24) im Jahr 1827 wurde das erste und bis heute einzige öffentliche Gebäude im Ort errichtet, sodass die Ilvericher Kinder nun nicht mehr den weiten Weg nach Lank auf sich nehmen mussten. Der Schulbetrieb wurde 1968 eingestellt, so dass die Kinder wieder nach Lank müssen. Aufmerksam auf die wirklich herrliche Natur in und um Ilverich wurde man in den letzten Jahren vermehrt, als es um die Pläne zum Bau der Verlängerung der A44 mit Brücke über den Rhein ging. Inzwischen ist eine Lösung gefunden worden und der Tunnel unter Ilverich und die Brücke sind fertiggestellt. Die Verbindungsstraße nach Strümp/Büderich und die Altrheinschlinge werden untertunnelt, so dass die Natur eine Überlebenschance bekommt. Wohnen, wo einst Beuys seine Kunst zeigte Ein Haus in Ilverich geht mit der Zeit: Erst Schule, später Galerie,dann Agenturstandort und schließlich reines Wohnhaus. Jetzt beginnt ein neues Kapitel. Wenn historisches Gemäuer reden könnte, die Alte Schule in Ilverich hätte viel zu erzählen. In dem 1829 fertig gestellten Haus wurde gelehrt, Kunst ausgestellt, im Internet gesurft und gewohnt. Wo früher der Lanker Lehrer Joseph Schütz an die Tafel bat, Joseph Beuys seine ausgefallenen Werke einer breitenÖffentlichkeit präsentierte oder die Internet-Agentur MarketingFactory Online-Dienste anbot. Die Geschichte des Hauses begann 1827, als die Gemeinde Ilverich beschloss, eine Schule bauen zu lassen. Zuvor wurden die Kinder vom Dorfschuster in dessen Werkstatt unterrichtet. Ein Lehrer lebte für die damalige Zeit gar nicht mal so schlecht. Er erhielt ein Gehalt von 130 Talern, von jedem Kind monatlich drei Silbergroschen Schulgeld und zusätzlich sechs Pfennig für Federn und Tinte. Darüber hinaus war er die Hauptperson im Ort, die vor allen wichtigen Entscheidungen konsultiert wurde. Jakob Paschmanns war der letzte Pädagoge in Ilverich, von 1935 bis zur Auflösung der einklassigen Schule 1966 lehrte er Kinder das ABC. Bereits 1859 wurde auf dem Schulhaus eine Glocke errichtet, Dachreiter und Glocke spendierten Junggesellen aus dem Ort. Jeden Morgen um 11 Uhr ließ der Lehrer läuten, um den Feldarbeitern die Mittagspause anzukündigen. Außerdem wurde die Glocke betätigt, wenn ein Ilvericher zu Grabe getragen wurde und zwar so lange, bis der Leichenzug mit dem Sarg auf dem Weg zum Lanker Friedhof Ilvericher Gebiet auch wirklich verlassen hatte. Die Kinder mussten während dieser Zeit den Rosenkranz beten.

 

 

Ilverich Bruch

Ilverich Entwaesserungsgraben

Ilverich Bruch

Ilverich Ackerbau

Rheinquerung Ilverich

      Pferdekoppel

Ackerbau      Ackerbau

 

Impressionen aus dem näheren Umfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal jährlich im Juni findet ein Oltimertreffen in Ilverich statt.

 

Meerbusch-Ilverich, Dorffest 2010, Oldtimercorso Teil1,  Abfahrt

 

Meerbusch-Ilverich, Dorffest 2010, Oldtimercorso Teil2,  Rückkehr

 

Ilverich V8 Treffen

Ilverich V8 Treffen

Ilverich V8 Treffen

Ilverich V8 Treffen

 

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